{"id":1215,"date":"2020-10-29T08:32:58","date_gmt":"2020-10-29T07:32:58","guid":{"rendered":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/?p=1215"},"modified":"2020-12-04T16:50:51","modified_gmt":"2020-12-04T15:50:51","slug":"datenaustausch-zwischen-baustelle-und-buero-in-echtzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/datenaustausch-zwischen-baustelle-und-buero-in-echtzeit\/","title":{"rendered":"Datenaustausch zwischen Baustelle und B\u00fcro in Echtzeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Vermesser und deren vergleichsweise komplexen Werkzeuge werden k\u00fcnftig \u2013 auch bei der Nutzung von BIM-Prozessen \u2013 auf Baustellen weiterhin ben\u00f6tigt. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Aber: So sehr ich die M\u00f6glichkeiten etablierter Vermessungssysteme sch\u00e4tze, waren sie in den letzten Jahren ein gro\u00dfes Hemmnis bei der Digitalisierung von t\u00e4glichen Bauprozessen. Die elektronischen Werkzeuge konnten in der Vergangenheit nur bedingt Zollstock und Bandma\u00df abl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woran liegt das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Baustellenalltag ist es nicht m\u00f6glich und finanziell nicht tragbar, f\u00fcr kleine Aufma\u00dfe und \u00fcberschaubare Absteckungen vor Ort jeweils einen Vermesser anzufordern. Gleichzeitig ist es utopisch, alle Vorarbeiter einer Baufirma mit derzeit am Markt g\u00e4ngigen Vermessungsger\u00e4ten international agierender Hersteller auszustatten. Ein Investment von rund 15.000 Euro in die Ausr\u00fcstung eines Poliers oder Schachtmeisters kann kaum amortisiert werden. Und es kommt ein weiteres Problem hinzu: Bei weitem nicht alle Mitarbeiter auf der Baustelle sind bereit, sich mit der komplexen Bedienung von Totalstationen, GNSS-Rovern sowie den zugeh\u00f6rigen Softwareanwendungen auseinander zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welches Ergebnis folgt daraus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Baufirmen wird der gesamte Aufma\u00df-Prozess oder zumindest nicht unerhebliche Teile davon weiterhin analog abgewickelt. Die mit Zollstock und Bandma\u00df gemessenen Daten in einem CAD-System nachzukonstruieren, ist viel zu aufw\u00e4ndig. Die Messdaten werden daher in Handskizzen \u00fcbertragen und die Rechenans\u00e4tze in das Abrechnungsprogramm eingetippt. Das ist nicht nur r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, sondern auch aufw\u00e4ndig und vor allem fehleranf\u00e4llig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist die L\u00f6sung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einen gro\u00dfen Schritt auf dem Weg der Digitalisierung k\u00f6nnen Bauunternehmen machen, wenn sie zuk\u00fcnftig die L\u00f6sung <a>\u20acasyGIS<\/a> einsetzen. Dabei handelt es sich um eine einfach zu bedienende Alternative f\u00fcr Aufma\u00df und Absteckung mittels GNSS -(landl\u00e4ufig GPS)-Rover. Weil die Daten in einer Cloud liegen und Server einen gro\u00dfen Teil der Rechenleistung \u00fcbernehmen, reicht ein Android-Tablet als Bedieninstrument aus. Zusammen mit einem hochwertigen, aber preiswerten Rover des Anbieters Emlid steht ein System zur Verf\u00fcgung, dessen Kosten deutlich unter denen einer klassischen Konfiguration f\u00fcr Vermesser liegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wo liegen die Vorteile?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit zwischen Vorarbeitern auf der Baustelle und Abrechnern bzw. Bauleitern im B\u00fcro kein aufw\u00e4ndiger und oft fehlerbehafteter Datenaustauschs notwendig ist, liegen bei der Nutzung von \u20acasyGIS alle Messdaten in einer Cloud. Die Daten werden in beide Richtungen automatisiert abgeglichen. Alle Bilder, Punkte, Linien und Fl\u00e4chen, die der Polier vor Ort erfasst, landen auf Knopfdruck im Modell der Baustelle im B\u00fcro. Alle von der Arbeitsvorbereitung f\u00fcr die Absteckung erstellten Daten sind gleichfalls schnell und sicher auf der Baustelle verf\u00fcgbar. Selbst bei etablierten Systemen ist es noch h\u00e4ufig \u00fcblich, die Daten per Job-Datei auszutauschen. Dabei bestehen immer die M\u00f6glichkeit der Verwechslung und die Gefahr, mit falschen Daten zu arbeiten. Bei Nutzung der \u20acasyGIS-Cloud hingegen wird auf der Baustelle und im B\u00fcro immer auf den gleichen aktuellen Datenbestand zugegriffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie lautet das Fazit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keinen Grund mehr, mit Zollstock und Bandma\u00df aufzumessen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer will mehr erfahren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einen \u00dcberblick zur Arbeitsweise mit \u20acasyGIS und sowie eine \u00dcbersicht \u00fcber die praktischen Vorteile f\u00fcr das t\u00e4gliche Arbeiten auf der Baustelle und im B\u00fcro zeigt das Video auf dem Youtube-Kanal meines Unternehmens isl-kocher.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ddKU4wrndoc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Video anschauen<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frank Kocher<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vermesser und deren vergleichsweise komplexen Werkzeuge werden k\u00fcnftig \u2013 auch bei der Nutzung von BIM-Prozessen \u2013 auf Baustellen weiterhin ben\u00f6tigt. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Aber: So sehr ich die M\u00f6glichkeiten etablierter Vermessungssysteme sch\u00e4tze, waren sie in den letzten Jahren ein gro\u00dfes Hemmnis bei der Digitalisierung von t\u00e4glichen Bauprozessen. Die elektronischen Werkzeuge konnten in der Vergangenheit nur bedingt Zollstock und Bandma\u00df abl\u00f6sen. Woran liegt das? Im Baustellenalltag ist es nicht m\u00f6glich und finanziell nicht tragbar, f\u00fcr kleine Aufma\u00dfe und \u00fcberschaubare Absteckungen&#8230;<\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/datenaustausch-zwischen-baustelle-und-buero-in-echtzeit\/\"> mehr<span class=\"screen-reader-text\">  mehr<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1215"}],"collection":[{"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1215"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1215\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1222,"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1215\/revisions\/1222"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bim-tiefbau.de\/category\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}