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Autor: Frank Kocher

Neue Zusammenarbeit zwischen Planern und ausführenden Firmen

Neue Zusammenarbeit zwischen Planern und ausführenden Firmen

In der Diskussion über BIM taucht immer wieder die Forderung nach einer neuen Kultur der Zusammenarbeit zwischen Bauherren, Planern und Bauunternehmern auf. Diesen Wunsch teile ich und bin mir sicher, dass eine gute Kooperation in allen Baubranchen wichtig ist. Allerdings sollte man genau hinschauen, denn die Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter unterscheidet sich spürbar zwischen Hochbau auf der einen sowie Straßen- und Tiefbau auf der anderen Seite. Ziel muss ein offener Dialog sein Im privatwirtschaftlichen Hochbau fördern Bauherren die gute Zusammenarbeit aller,…

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Hat ISYBAU noch eine Zukunft?

Hat ISYBAU noch eine Zukunft?

Seit Jahren muss ich schmunzeln, wenn Hochbauer behaupten, in Sachen BIM dem Tiefbau weit überlegen zu sein. Bereits seit 1991 gibt es das ISYBAU – Format (Integriertes SYstem BAUwesen), mit dem sowohl die Geometrie als auch Sachinformationen für Objekte wie Schächte, Haltungen und Hausanschlüsse übertragen werden können. Seit nunmehr 28 Jahren steht also im Kanalbau eine Schnittstelle zur Verfügung, die vom Ansatz her IFC im Hochbau entspricht. Das Format wird genutzt, wenn auch noch nicht in voller Breite. Oft sind…

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UTM behindert BIM-Anwendungen

UTM behindert BIM-Anwendungen

Für einen vollständigen Lebenszyklus eines Infrastruktur-Bauwerkes im Sinne von big BIM spielen Geodaten aus Geo-Informations-Systemen (GIS) eine große Rolle. Als Planungsgrundlage benötigen Planer Gelände- und Katasterdaten. Nach der Fertigstellung des Bauwerks sollen die as-built-Daten in der Regel dann wieder in den Geodaten-Bestand überführt werden. Gerade bei diesen Übergängen zwischen Geo- und Planungsdaten gibt es heute leider Probleme. CAD-Systeme und solche Anwendungen, die eine 3D-Modellierung unterstützen, arbeiten mit kartesischen Koordinatensystemen im Maßstab 1:1. Das heißt, es wird ein digitaler Zwilling erzeugt….

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BIM und Bauabrechnung

BIM und Bauabrechnung

Mit BIM ändert sich sich die Bauabrechnung – je nach Gewerk auf unterschiedliche Weise. Überflüssig wird sie jedoch nicht. Diese und andere Aussagen über die Digitalisierung im Bauwesen können Interessierte lesen auf der Internetseite der Fachzeitschrift THIS, Tiefbau, Hochbau, Ingenieurbau, Straßenbau. Seit 20. November ist mein Fachartikel zu dem Thema online, nachdem er zunächst Ende Oktober in der gedruckten Ausgabe 7/2018 des Mediums erschien.

Lesen Sie den vollständigen Fachartikel hier

Digitalisierung erfordert offenen Datenaustausch

Digitalisierung erfordert offenen Datenaustausch

Die Nutzung von BIM im Straßen– und Tiefbau unterscheidet sich heute gegenüber der Anwendung von BIM im Hochbau dadurch, dass moderne Bauunternehmen Modelle aus zugelieferten 2D-Plänen entwickeln, um sie für ihre innerbetriebliche Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und Abrechnung zu nutzen. Dass Planer bereits 3D-Modelle erstellen und an Auftragnehmer – sprich an Straßen- und Tiefbauunternehmen – übergeben, ist nur in wenigen BIM-Pilotprojekten angedacht. Während das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das modellbasierte Arbeiten erfreulicherweise forciert, wird es im kommunalen Bereich vermutlich noch…

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BIM – taugliche Datenformate für den Straßenbau

BIM – taugliche Datenformate für den Straßenbau

Im Bauwesen wird der Gedanke des Building Information Modeling (BIM) im Allgemeinen so verstanden, dass alle Anwender in den Phasen Planung und Ausführung bis zur Nutzung und zum Abriss eines Bauwerks mit ein und demselben Modell arbeiten. Riesige 3D-Planungsmodelle sind nicht nutzbar! Im Straßenbau lässt sich diese Theorie jedoch nicht in die Praxis umsetzen. Sollen zum Beispiel 100 Kilometer Autobahn neu gebaut werden, kann die ausführende Baufirma das vom Planer zur Verfügung gestellte 100 Kilometer lange 3D-Planungsmodell der einzelnen Oberbauschichten…

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